748. Niedermoor im Gerdau-Tal

TK25:

Bl. Eimke (3027), Gerdau (3028).

Größe:

0,9 qkm Niedermoor.

Kartierung:

SCHNEEKLOTH 1977 (Übersichtsaufnahme).

Erschließung und Nutzung:

1/2 der Fläche (vor allem westliche Hälfte) Bruchwald und bewirtschafteter Wald, 1/2 der Fläche landwirtschaftlich genutzt (in der östlichen Hälfte verbreitet sehr extensiv). Vorfluter (Gerdau) und Binnenentwässerung wie auch Zuwegung nur mäßig ausgebaut. Fischteiche. Im ganzen landschaftlich sehr reizvoll. Die Autostraßen Ellerndorf - Eimke und Linden - B 71 kreuzen das Moor.

Bewuchs:

Landwirtschaftliche Nutzflächen Grünland, z. T. Hutungen mit Salix-Gebüsch. Waldgebiete mit Erle und verbreitet Fichte, z. T. urwaldartig, Unterwuchs vorwiegend Salix, Faulbaum, Himbeere, Brennnessel, Farn.

Mooruntergrund:

Fein- bis Mittelsand.

Mächtigkeit:

Seitental zwischen Ellerndorf und Eimke meist weniger als 0,7 m. Nach Osten anschließend Gerdau-Tal auf etwa 1 km Länge meist 1 - 2 m. Ein weiterer km des Gerdau-Tales nach Osten bis Straße Linden - B 71 ist überwiegend Anmoor über auffallend wasserreichem Sanduntergrund (Hangdruckwasser?). Östliches Viertel zwischen Straße Linden - B 71 und Mühle Verhorn meist weniger als 0,6 m.

Schichtaufbau:

Überwiegend Erlenbruchwaldtorf, aber auch stark zersetzter Seggentorf mit wenig Holzresten, vor allem in den obersten 0,4 m.

In diesem Gebiet finden folgende Projekte statt:

Auenamphibien