715. Niedermoor am Vierenbach

TK25:

Bl. Altenmedingen (2829).

Größe:

0,7 qkm Niedermoor.

Teilnamen:

Fahlenmoor (mittleres Drittel, westlich vom Vierenbach).

Kartierung:

VOSS 1975, TÜXEN 1977 (Übersichtsaufnahme).

Erschließung und Nutzung:

Etwa 1/2 in landwirtschaftlicher Nutzung, 1/2 Bruchwald (vor allem in der südlichen Hälfte gelegen). Vorfluter (Vierenbach) naturnah, sonstige Entwässerung mäßig bis schlecht ausgebaut.

Bewuchs:

Landwirtschaftliche Nutzflächen Grünland. Bruchwald im südlichen Randgebiet meist Birken, etwas Kiefer, Unterwuchs Molinia, Schilf; Bruchwald sonst vorwiegend Erle, einzelne Birken und Salix, Unterwuchs Schilf, Brennnessel, Segge, Himbeere, stellenweise Eupatorium.

Mooruntergrund:

Im allgemeinen Feinsand. In der südlichen Hälfte des Moores verbreitet unmittelbar unter dem Torf einige dm Schluff.

Mächtigkeit:

Vorwiegend 1 - 1,5 m, nur am südlichen Rand des Fahlenmoores etwas über 2 m. Randsaum mit weniger als 1 m relativ schmal.

Schichtaufbau:

Stark bis sehr stark zersetzter Erlenbruchwaldtorf oder erlenholzreicher Seggentorf. Stellenweise Schilfreste. Grünland auf einzelnen Parzellen 1 - 2 dm künstlich übersandet.

In diesem Gebiet finden folgende Projekte statt:

Auenamphibien