772. Niedermoor im Wipperau-Tal zwischen Molzen und Rosche

TK25:

Bl. Bevensen (2929), Himbergen (2930), Suhlendorf (3030).

Größe:

4,1 qkm Niedermoor.

Kartierung:

SCHNEEKLOTH 1977 (Übersichtsaufnahme).

Erschließung und Nutzung:

Außer einigen kleinflächigen Bruchwaldresten ganz in landwirtschaftlicher Nutzung. Vorfluter (Wipperau) gut ausgebaut, Binnenentwässerung mäßig bis gut. Wegenetz mäßig ausgebaut. Bei Neumühle Fischzuchtanlage. Zahlreiche Ortsverbindungsstraßen kreuzen das Moor.

Bewuchs:

Landwirtschaftliche Nutzflächen fast ausschließlich Grünland; zwischen Oetzen und Süttorf kleinflächig auch Ackernutzung, meist auf übersandetem Moor; stellenweise kleinflächig Fichtenaufforstung. Erlenbruchwaldreste mit Esche, Birke, Fichte, Salix, Unterwuchs verbreitet Schilf, Brennnessel.

Mooruntergrund:

Überwiegend Fein- bis Mittelsand, stellenweise etwas schluffig. Zwischen Oetzmühle und Oetzen sowie zwischen Borg und Rasche verbreitet auch Kies.

Mächtigkeit:

Örtlich sehr wechselhaft (ehemalige Fließrinnen). Im allgemeinen 0,5 - 1,5 m, kleinflächig jedoch auch weit mehr, bis 3,5 m nachgewiesen.

Schichtaufbau:

In unregelmäßiger Verbreitung Erlenbruchwaldtorf und stark zersetzter Seggentorf mit Holzresten. An einer Bohrung 600 m südöstlich von Oetzmühle in 1,8 m Tiefe Lagen mit massenhaft Molluskenschalen. Moorflächen zwischen Oetzen und Süttorf sowie zwischen Borg und Rasche z. T. einige dm übersandet.